Offene 7er Meisterschaft: Ergebnisse

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Der Sportclub Neuenheim 02 hat am Samstag bei der (offenen, d.red.) deutschen Siebenerrugby-Meisterschaft der Frauen in Heidelberg für eine Überraschung gesorgt. Das Team des Managers Marcus Trick und der beiden Trainer Marten Strauch und Jürgen Seelinger gewann das Endspiel gegen den FC St. Pauli – deutscher Meister im Fünfzehner-Rugby – mit 22:17 (12:5) Punkten. Im Halbfinale hatten die Neuenheimerinnen den Titelverteidiger Heidelberger Ruderklub vor 250 Zuschauern mit 22:5 Punkten entthront. Der HRK wurde Dritter durch einen 22:12-Sieg über den SC Germania List. Beste Spielerin des Turniers war Freia Michau vom FC St. Pauli, beste Punktesammlerin war Tina Durst vom SC Germania List mit 52 Punkten.
In einem an Spannung nicht zu überbietenden Endspiel ging der FC St. Pauli, der sein Halbfinale gegen Germania List mit 22:5 gewonnen hatte, durch Ninja Duris Versuch mit 0:5 in Führung und dominierte die erste Halbzeit klar. Doch die Neuenheimerinnen verteidigten fehlerfrei und glichen durch einen Versuch Lisa Bohrmanns aus. Das Mädchen hatte erst am Tage zuvor, ihrem 15. Geburtstag, die Startberechtigung erhalten. Nach Sabine Klings Versuch und Julia Rettigs Erhöhung führte der SCN zur Pause mit 12:5.
In der zweiten Halbzeit nahm der FC St. Pauli das Heft entschlossen in die Hand und glich durch den Versuch von Alina Stolz und Freia Michaus Erhöhung zum 12:12 aus, ehe Ninja Duri ihr Team mit 12:17 in Führung brachte. In den letzten zwei Minuten setzte der SCN alles auf eine Karte, glich durch Lisa Bohrmanns zweiten Versuch zum 17:17 aus und gewann den Titel durch einen Versuch in letzter Sekunde, als Sandra Seelinger aus einem Befreiungsangriff des FC St. Pauli den Ball herausfing und ihn hart an der Eckfahne im Malfeld ablegte.
„Wir sind Meister geworden, weil die Mädchen endlich einmal an sich geglaubt haben“, freute sich Marcus Trick und nahm die fairen Glückwünsche von St. Paulis Trainer Jens Michau und Team-Manager Ralph Paukstat entgegen.
Bei der Siegerehrung dankte SCN-Vorsitzender Ramachandra Aithal allen Spielerinnen für wohntuend faire Spiele und den Schiedsrichtern Andrea Kimmel (München), Alan Roberts (Mainz), Fritz Frauenfeld (Handschuhsheim), Lars Eckert und Shaun Smit (beide Neuenheim) für ausgezeichnete Leistungen. Sehr erfreulich waren auch die Leistungen der jungen Mannschaften des FC Schwalbe Hannover und der TSG Heilbronn sowie der Kampfgeist des nur mit fünf Spielerinnen angereisten RC Aachen, dessen Team durch Pool-Spielerinnen stets ergänzt wurde. Turnierleiter Ralph Götz (Sandhausen), DRV-Vizepräsident für den Vereinsspielbetrieb, war mit dem Ablauf des Meisterschaftstages sehr zufrieden.
SC Neuenheim: Veronika Stamos, Julia Rettig, Eva Wallenwein, Caroline Müllenbroich, Sabine Kling, Lisa Bohrmann, Sandra Seelinger, Merna Morris, Anna Deeva, Pascale Croissier, Manuela Hebel, Doris Albers (nicht eingesetzt).
FC St. Pauli: Anne Breitfeld, Ninja Duri, Nicola Jörn, Marlene Lorenz, Freia Michau, Lidija Milina, Katrin Müller, Sonja Schumacher, Alina Stolz, Vanessa Werner, Laura Lentzer (wegen Verletzung im Endspiel nicht eingesetzt).
Die Ergebnisse:
Vorrunde, Gruppe 1: Heidelberger RK – SC Neuenheim II 51:0, FC St. Pauli – FC Schwalbe Hannover 38:0, FC St. Pauli – SC Neuenheim II 50:5, Heidelberger RK – FC Schwalbe Hannover 52:5, FC Schwalbe Hannover – SC Neuenheim II 17:0, Heidelberger RK – FC St. Pauli 5:10. – Tabelle: 1. FC St. Pauli 9 Punkte, 2. Heidelberger RK 7, 3. FC Schwalbe Hannover 5, 4. SC Neuenheim II 3.
Gruppe 2: SC Germania List – TSG Heilbronn 37:0, SC Neuenheim – RC Aachen 37:0, SC Neuenheim – TSG Heilbronn 25:0, SC Germania List – RC Aachen 48:5, RC Aachen – TSG Heilbronn 17:26, SC Germania List – SC Neuenheim 15:22. – Tabelle: 1. SC Neuenheim 9, 2. SC Germania List 7, 3. TSG Heilbronn 5, 4. RC Aachen 3.
Halbfinals, Bowl: FC Schwalbe Hannover – RC Aachen 41:0, TSG Heilbronn – SC Neuenheim II 22:12; Plate und Cup: FC St. Pauli – SC Germania List 22:5, SC Neuenheim – Heidelberger RK 22:5.
Platzierungsspiele, um Platz 7: RC Aachen – SC Neuenheim II 10:5; um Platz 5: FC Schwalbe Hannover – TSG Heilbronn 29:0; um Platz 3: Heidelberger RK – SC Germania List 22:12; um Platz 1: SC Neuenheim – FC St. Pauli 22:17.
1. und Gewinner des Sportwelt-Niebel-Cup: SC Neuenheim, 2. FC St. Pauli, 3. und Gewinner der HuK Coburg-Plate: Heidelberger RK, 4. SC Germania List, 5. und Gewinner der Sportwelt-Niebel-Bowl: FC Schwalbe Hannover, 6. TSG Heilbronn, 7. RC Aachen, 8. SC Neuenheim II. (cp)

via http://www.rugby-journal.de

Abstract
german open 7s full tournament report

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