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Interessanter Matchbericht Holland – Deutschland

März 22, 2008

via Fira-Forum/John Birch:

Report on Germany/Netherlands game (Dutch, with English notes) from Jolanda Kramer:

Wedstrijdverslag Duitsland – Nederland 0 – 43

Ter voorbereiding van het EK was er na de oefenwedstrijd in Frankrijk van februari jl. weer een oefenwedstrijd. Deze keer tegen Duitsland in Aken. Wat kunnen we verwachten van Duitsland? Het team speelt dit seizoen sinds twee jaar weer fifteen-a-side en er is bijna een geheel nieuwe selectie. We zien allemaal sterke jongedames in de gang die zich mentaal aan het voorbereiden zijn op de wedstrijd met hun I-Pods. (germans have a new squad, last 2 years playing 15’s again, mental preparation.)

Slecht weer mag dan wel voorspeld zijn, maar Piet Paulusma heeft de regenbuien tot na de wedstrijd uitgesteld. Dit verandert niet veel aan het speelveld, het is modderig. (wet pitch, playing between showers, no rain by game)

Na het volkslied gaan de dames in positie staan en de mentale focus is aan de zijlijn ook voelbaar. Er zijn nog geen drie minuten voorbij en Kelly Harskamp (RC Bassets) weet met haar goede looplijn de Duitse dames te passeren en drukt de eerste try. Vijf minuten later breekt ook Femke Bakker (LRC Diok) door de verdediging heen en drukt een try. Na de eerste tien minuten is de stand 0-12. (first try in 3 min. By Harskamp, 2try in 8 mn by Bakker.)

De dieselmotoren van de Duitse dames zijn warmgelopen, ze gaan meer gebruik maken van het samenspel. Zij dreigen een aantal keer naar de try-lijn van onze dames, maar breken niet door. Het spel speelt zich overwegend aan de speelzijde van de Duitse dames af. (after 10 min. German diesels are hot, playing better together)

Er wordt door het Duitse team regelmatig gekicked waardoor de Nederlandse dames terug op eigen helft moeten spelen. Een goede break van Femke Bakker en Loraine Laros (SRC Thor) brengt Nederland weer dichter bij de Duitse try-lijn. Kelly Harskamp scoort nog een keer. Bij rust is de stand 0-19. (Germans play kicking game, goed break by Bakker and Laros, Harskamp scores again HT 0-19)

In de tweede helft weet Nederland zich vrijelijk te bewegen met natte ballen en de voeten in de modder. De Duitse dames weten mooie momenten uit de line-outs te halen en stelen meerdere malen de Nederlandse line-out. In de tweede helft wordt de mooiste try van de wedstrijd gescoord. Een turn-over wordt gevolgd door mooi support spel waarbij zeker vijf speelsters betrokken zijn die de bal levend houden en uiteindelijk is het Femke Bakkers die de bal drukt. (germans can steel dutch balls in Line-out but still can’t reach tryline. Good supportplay by dutch, with at least 5 player, after turnover brings Bakker again to score)

Dan is het scrumtijd, scrum op scrum volgen elkaar op. De reservespeelsters voorwaartsen aan de zijlijn nemen met luide aanmoedigingen deel aan het gebeuren. Kelly Harskamp scoort ook in de tweede helft weer, zij sprint vanaf de middenlijn met een sliding over de trylijn en brengt hiermee de stand op 0-36. Vlak na de score van Kelly breekt Linda Franssen (Amsterdamse AC) door, en schrijft zij ook nog eens vijf punten bij. (a lot of scrums, HUP-yells from the sitline. Harskamp scores again with a sprint from midline to tryline, after that Franssen scores from a break)

De wedstrijd vordert en rugnummers zijn door de modder niet meer zichtbaar, de wisselspeelsters zijn de eerste minuten duidelijk herkenbaar. Mirjam Steenbeek (Amsterdamse AC) weet haar shirt schoon te houden bij de eerste actie, maar bij de tweede actie is ook zij gedoopt in de modder. (Replacements are visible by the clean shirts for a single moment. Steenbeek shirt is dirty by the second action)

De score is 0-43 geworden, de Duitse dames hebben een leuke wedstrijd gespeeld, maar Nederland is nog een maatje te groot. (ET 0-43, German had have a nice game, but Dutch are a bit to big for them)

Neu in der Bundesliga: Stuttgart Rugby Club

Oktober 22, 2007

Aus der sehr losen Reihe “Unsere erste Bundesligasaison”

Wer neu ist, stellt sich erst einmal vor, so gehört es sich. Von daher hier eine kurze Vorstellung der Frauenmannschaft des Stuttgarter Rugby Clubs (SRC).

Die SRC-Frauenmannschaft ist der zweite Anlauf, Frauenrugby in der Stuttgarter Region zu etablieren, ein Anlauf, der seit nunmehr fünf Jahren Bestand hat und mit dem zweifachen Gewinn der 2. Bundesliga in Folge auch als „einigermaßen erfolgreich“ zu bezeichnen sein dürfte, nicht zu vergessen der zweite Platz in der Regionalliga-Meisterschaft im letzten Jahr.
Die Berufung von drei Spielerinnen in den Auswahlkader der Nationalmannschaft sollte an dieser Stelle auch nicht unerwähnt bleiben.
Als Abteilung des ehemaligen Post-Sportvereins hatte Rugby in Stuttgart bis zum Rückzug der Post aus dem Sportgeschehen eine lange Tradition und stand wie viele Abteilungen der PSG (Post-Sportgemeinschaft) unter den wohlbehüteten Fittichen eines großen Vereins. Zu dieser Zeit verfügte die Rugbyabteilung der PSG über zwei Herrenmannschaften, ein Frauenteam sowie eine Jugendarbeit, die diesen Namen auch verdiente.
Wie alle anderen Post-Sportvereine auch stand man vom einen auf den anderen Tag vor dem Aus und der Wahl, aus dem Stand etwas Eigenes aufzubauen oder aber Rugby in der Region zu den Akten zu legen, was als „Alternative“ gar nicht in Frage kam. Es musste im wahrsten Sinne des Wortes bei Null angefangen werden, denn außer einem Scherbenhaufen inklusive einer beschaulichen Ruine, die einmal das Vereinsgebäude war, hatte die PSG nicht viel übrig gelassen.
Mit der Gründung des SRC schrumpfte der Verein auf eine Herrenmannschaft zusammen. Für eine Frauenmannschaft oder gar Jugendarbeit waren schlicht keine Ressourcen vorhanden, ebenso wenig wie das nötige Personal. Inzwischen ist der SRC einer der Rugbyvereine mit dem größten Mitgliederzuwachs, einer guten Jugendarbeit, und seit fünf Jahren eben auch wieder einer Frauenmannschaft.

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(click to enlarge)

Nach zwei langen Lehrjahren mit kleiner Besetzung in der Regionalliga Süd stellten sich langsam die ersten Erfolge ein. Von Anfang an war immer das Ziel, auf einmal in der Vergangenheit gemachte Fehler wie „zu früh, zu schnell, zu kurzsichtig“ bewusst zu verzichten und längerfristig zu planen, was innerhalb des SRC für alle Mannschaften, seien es Herren, Frauen oder Jugendarbeit, ein ungeschriebenes Gesetz ist. Der Aufbau erfolgte mit Umsicht und Bedacht in einem exzellenten Vereinsklima mit vergleichsweise junger Vereinsführung, die den landesweiten Funktionärs-Altersdurchschnitt um einige Jahre senken dürfte. Mit dem großen Einzugsgebiet rund um die Landeshauptstadt im Rücken, einigen glücklichen Fügungen sowie einer geringen Fluktuation etablierte sich langsam eine Mannschaft, die in der Saison 2005/2006 erstmals das Finale der 2. Bundesliga erreichte und, auch ein wenig zur eigenen Überraschung, deutlich gewann. In der Saison 2006/2007 konnte der Titel erfolgreich verteidigt werden, und bis auf das Regionalligafinale war die Saison eine durchweg erfolgreiche. Da der Kader inzwischen auf deutlich mehr als zwanzig Spielerinnen angewachsen war, die auch trotz teils längerer Anfahrten oder widrigstem Wetter regelmäßig zum Training erschienen und sich fast ausnahmslos zu den Spielen anmeldeten (manche Trainer können an dieser Stelle ruhig tief durchatmen oder gerne auch seufzen), bestand gegen Mitte der Saison bereits ein Luxusproblem, das sich bisher nicht gestellt hatte. Es konnten nicht mehr alle Spielerinnen in einem Spiel der 2. Bundesliga eingesetzt werden. Bei den Regionalligaspielen trat man daher schon die komplette Saison über fast immer mit einer zweiten Piratenmannschaft an, um jeder Spielerin soviel Spielzeit wie nur möglich zu geben. Für viele Spielerinnen, die zuvor schon in anderen Ländern oder Vereinen einmal 15er-Rugby gespielt hatten, war es das erklärte Ziel, wieder einmal „richtiges Rugby“ zu spielen. Ein Wunsch, der auf vielen zunächst unerfüllten Weihnachtswunschzetteln zu finden war. Als am Ende der letzten Spielzeit fünfundzwanzig Spielerinnen zur Verfügung standen, „musste“ man den nächsten logischen Schritt gehen, der nur 1. Bundesliga heißen konnte, was weit mehr Spielerinnen einen Einsatz ermöglicht und logistisch keinen bedeutenden Unterschied zu den zwei Jahren davor ausmacht, denn es kommt lediglich eine längere Fahrt hinzu.
Inzwischen ist der Kader auf etwas über dreißig Spielerinnen angewachsen, was für den teaminternen Wettbewerb sehr gut ist, aber die Trainer an manchen Tagen erneut vor die unbequeme Gretchenfrage stellt. Das SRC-Frauenteam hat seit 2006 zwei Trainer, die ihren Job gerne machen (an dieser Stelle können nun einige Teams seufzen, aber das gehört zu den bereits erwähnten Zufällen und glücklichen Fügungen, die man ebenso wenig steuern kann wie den Studienplatzzuschlag für eine neuseeländische oder australische Auswahlspielerin in der eigenen Stadt, anhaltendem Verletzungspech oder den Umstand, dass alle neuen Spielerinnen entweder ausschließlich Stürmerinnen oder Dreiviertel sind).

Es gibt keine Erwartungshaltung, keinen Erfolgsdruck und keinen phantasievoll ausformulierten Zehn-Punkteplan, den man am Ende der Saison doch nur neu formulieren müsste, weil es immer ganz anders kommt. Die erste Saison in der 1. Bundesliga sehen wir als „freiwilliges soziales Jahr“, in dem viele aus dem 7er- und 10er-Rugby kommend erst einmal nur lernen können.
Die parallele Teilnahme an der Regionalliga-Süd ermöglicht es, neuen Spielerinnen Spielpraxis zu verschaffen und verletzte Spielerinnen können sich wieder regenerieren. Spielspaß ist hier definitiv wichtiger als Erfolge um jeden Preis. Soweit möglich gilt das selbstverständlich auch für jedes Spiel in der ersten Liga. Das einzige Ziel in dieser Saison heißt „soviel Erfahrung wie nur möglich sammeln“, alles andere ist Bonus, über den wir uns selbstverständlich freuen und auch gerne mitnehmen.

Nach mittlerweile zwei Spielen ist der SRC in der Bundesliga angekommen. Das erste Spiel gegen Germania List wurde nach gutem Start zuhause 19:29 verloren, aber es hätte weit schlimmer kommen können, wenn man bedenkt, dass Germania seit Jahren 15er-Erfahrung hat und es tatsächlich das allererste 15er-Rugbyspiel für die SRC-Frauenmannschaft überhaupt war. Das erste Auswärtsspiel am Wochenende in Berlin brachte die ersten Punkte und die Erkenntnis, dass die Berlinerinnen ausgezeichnete, äußerst faire und vor allem sehr nette Gastgeber sind.

Auf die Gefahr hin, jemanden zu vergessen, gibt es keine Einzelvorstellung der Spielerinnen oder eine Übersicht der Aufstellung. Bereits im nächsten Training könnte eine neue Spielerin auf dem Platz stehen, dann wäre selbst eine jetzt vollständige Liste schon wieder veraltet, und nichts ist überflüssiger als die Wasserstandsmeldung vom Vortag.

K-H Stille

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(cliquez pour enlarger svp)

Mehr Bilder hier

Germania List vs SC Berlin, 30.9.2008

Oktober 1, 2007

Bei der gestrigen Begegnung von Germania und Zeckattack (SCB) zeigte sich gleich das grosse Problem für Neueinsteiger: eine Kadergrösse, die auch mal den einen oder anderen Ausfall erlaubt.
Obwohl Unterstützung aus den anderen Berliner Clubs dabei war und auch erstmals eine Bremer Spielerin am 15er Spielbetrieb teilnahm, kam die angereiste Truppe nur auf 11 spielfähige Mädels und so liess man sich ein Endergebnis von 50:0 verpassen, um anschliessend zu einem Freundschaftsspiel, aufgefüllt durch Germaninnen, anzutreten.
Angefeuert von extra angereisten Fans aus Bremen, Braunschweig und Ostfriesland mussten sich die Berlinerinnen erst einmal auf dem Platz orientieren und bekamen prompt erste Anstürme auf ihr Malfeld zu spüren.
Nach und nach wurden sie dann aber doch wach und erinnerten sich, das sie nicht als willige Punktelieferantinnen angereist waren.
Trotz des Ausfalls von 1.Reihe Melanie nach etwa 10 Minuten (von da an in Unterzahl) liessen die Zecken sich nicht die Butter vom Brot nehmen und wenn es auch nicht für einen eigenen Versuch reichte, mussten sich die Hannoveranerinnen teilweise schon sehr anstrengen, um Bälle zu erobern. Damit hatten sie wohl nicht gerechnet und wurden zusehends unruhiger, machten Fehler, die ein ums andere Mal in Gedrängen und Straftritten für die Hauptstadtmädels resultierten.
Leider gelang es Germania aber auch immer wieder, den zu zaghaften Tackles zu entkommen und mit einem schnellen Lauf zum Versuch zu gelangen.
Das Endergebnis von 72:0 spiegelt das tatsächliche Spielgeschehen nur ungenau wieder.

Am 6.10. trifft der SCB zuhause auf den SC Neuenheim und am 4.11. geht es wieder in den Norden, zum amtierenden deutschen Meister FC St Pauli.germania-scb01.jpg

Abstract:
SC Berlin went to Hannover for their 2nd appearance in the German Bundesliga. As SCB hadn’t enough fit players, the two teams decided to play a friendly and some of the Hannover girls filled the gaps.

Aus der Reihe: “Unsere erste Bundesligasaison” – Zeck Attack Berlins 1. Spieltag

September 18, 2007

Am 15.09.2007 um 7:00 Uhr ging die erste Bundesligasaison für das Frauen Rugby Team Zeck Attack (SC Berlin) los.
14 Frauen aus den drei Berliner Vereinen trafen sich, um den Husarenritt nach Heidelberg zum HRK zu bewältigen. Das Aufgebot bestand aus einer bunten Mischung von erfahrenen 15er Spielerinnen, andere hatten einige Jahre Erfahrung in der 7er Regionalliga Ost gesammelt, während wiederum ein paar nur wenig Erfahrung hatten und eine Spielerin sollte an diesem Tag sogar ihr erstes Rugbyspiel bestreiten. Frohen Mutes ging es in die Ungewissheit.

Auf dem Platz lief es größtenteils wie erwartet: Eins-zu-eins waren uns die Heidelbergerinnen in fast allen Belangen deutlich überlegen. Vor allem in der Hintermannschaft konnten wir Anfangs kaum etwas gegen die schnellen, körperlich robusteren Gastgeberinnen ausrichten. So hagelte es Versuche.
Überraschend war, dass wir auch in den angeordneten Gedrängen Schwierigkeiten hatten, da bei den ersten Fünf auf Erfahrung gesetzt wurde. Hier wurde jedoch eine eingehende Fehleranalyse betrieben und diese Probleme werden hoffentlich der Vergangenheit angehören. Es gab auch eine Überraschung der positiven Art: In den offenen Gedrängen konnten wir die Mehrzahl unserer Bälle gewinnen und einige Bälle auch von den Gegnerinnen erobern.
In der zweiten Hälfte gelang es uns auch die Hintermannschaft des HRK immer mehr unter Druck zu setzen und zu Fehlern provozieren. Außerdem hatten wir uns bis dahin auch der größeren Aggressivität in der 1. Bundesliga anpassen können.

Das Ergebnis von 83 – 0 ist für uns eine Randnotiz. Der größte Erfolg des Tages war, dass wir überhaupt nach Heidelberg gefahren sind. Das Sahnehäubchen war die Leistungssteigerung im Spiel selber. Dies ist sehr beachtlich für ein Team, dass aus drei Mannschaften zusammengewürfelt ist und über wenig 15er Erfahrung verfügt. Chapeau!
Jetzt gilt es weiter Erfahrung zu sammeln, Fehler abzustellen und Stärken auszubauen. Auf der Grundlage der Spielleistung kann ich schon jetzt frohen Mutes behaupten, dass wir nicht ewig ein Punktelieferant bleiben werden.
Abschließend noch einen herzlichen Dank an den HRK, der uns nach dem Spiel fürstlich bewirtete und als Gastgeber immer zu empfehlen ist.

Mit zeckigen Grüßen
Patte
(Trainer Zeck Attack)

Abstract
Berlins new “All-Star” Team started in their first 15s Bundesliga season. Although they lost to Heidelbergs HRK, they’re proud of having played with lots of heart and are eager to show that they’ll get better from matchday to matchday.


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