Posts Tagged ‘Frauenrugby’

Deutschland (Südauswahl) vs Belgien

März 20, 2012

Bilder und Spielbericht

Die RL Nord laedt ein: “Alles, ausser 7er Part2″ am 17.9. in Hamburg

August 18, 2011

Nachdem wir im vergangenen Jahr einige nette Friendlies auf die Beine stellen konnten, moechten wir euch auch in diesem Jahr wieder zum “Alles, ausser 7er” einladen. Gastgeberinnen sind diesmal die Damen vom FC St Pauli.
Modus:
gemeinsames Warmmachen/Vorbereitung mit Einfuehrung in die Standards fuer die im grossen Spiel noch nicht Erfahrenen, anschliessend ein oder mehrere Spiele mit 10-15 Spielerinnen pro Team.
Ziel:
Eine Spielmoeglichkeit fuer alle, die sonst nur 7er spielen und 15er Teams, die ihre Erfahrungen weiter geben wollen, Spass und neue Leute kennenlernen.
Was muesst ihr tun:
Zusagen und anreisen 😉
Ob mit dem ganzen Team oder als Piraten. Vor Ort werden wir Leistungs/Erfahrungs-gemischte Teams zusammenstellen, damit Chancengleichheit herrscht.

Kosten:
Keine!

Tragt euch in den Doodle ein (bitte Name und Club), damit wir rechtzeitig planen koennen!
http://www.doodle.com/qduxz6z2wirm65qf

Wir freuen uns auf Euch!

Neuer 15er Nationaltrainer?

März 15, 2010

Rein zufaellig erfuhren einige Menschen in Rugby-Deutschland, das Susanne Wiedemann nicht mehr Trainerin der Frauen-XV ist.
Diesen Job hat nun Lofty Stevenson uebernommen.
Wieso, weshalb, wie lange, all diese Fragen werden vermutlich noch laenger unbeantwortet bleiben.
Auch interessant zu erfahren waere, wer auf dem Frauen-Rugby-Tag in Hannover sich fuer den Vorsitz der DRF zur Wahl stellen wird.
Ach ja, immer wieder spannend…

[FYI] „Gender Equality and Women’s Rugby“

Februar 8, 2010

The main question is, „Is there such a thing at all?“. The answer is of course NO. This is one of the biggest obstacles for the development of the women’s game worldwide. The perfect example is the team from Tukkies. Despite their performances even on the international stage, they receive no support from the University rugby club, or from the Blue Bulls Rugby union. Even after finishing in the top four (official placing of equal third) in the International Invitational Women’s competition in Dubai in 2009, their budget is still the same as last year, ZERO. The only positive was that the University (not the University Sports Club), contributed a portion of the costs to allow the players to go to Dubai. (Even the US national women’s team had to contribute to their own air-fares!)

The women put in a lot of work and they don’t get rewarded for their efforts. In 2009 the Tuks ladies team started practice in early January. The girls had practice session of one and a half hours each, two or three times a week up to the beginning of December and none of that was rewarded the unions or the clubs. At the same time they also have no privileges regarding gymnasium work and it is only a few that can afford a gym membership. Which also means that the time they spend on the training pitch must include all aspects of conditioning, skills, strategy, etc. While these girls have to work to be able to live.

Every year the girls also hear the same empty promises from the union, that „conditions will change“, that they „will look after the players“, that they „will get something in return for the efforts they put in“. But the sad truth is clearly evident in the „Blue Bulls Strategic Plan – 2009-2013“, as taken „as is“ from their website that there is no workable plan to actually address the inequality. The saddest part of this is that this „strategic plan“ is supposed to be for the period up to 2013, which means we can expect absolutely no changes up to then. It is also clear that women are excluded from the „high performance group“ and the only functioning high performance group in women’s rugby is actually run and funded by the coaches of the Tukkies Women’s team in their personal capacity. The coaches pay out of their own pockets for the players transport to and from practices. The coaches pay for other expenses that include training kit and equipment, and transport cost to and from events. If they are lucky the Tukkies women’s team receive ONE set of jerseys from the club in a year.

At the same time the IRB and national sporting bodies are making a huge hoo-haa about the sevens game being included in the Olympic Games in 2016, they appear to do very little to promote the women’s game. In the Las Vegas International women’s event, the women’s games are being played on a pitch to the side and only the final is played on the main ground! Even in Dubai, in the UAE, which is supposed to be a predominantly Islamic nation, the women get more exposure on the main pitch.

What is also very evident, is the general negative vibe from the men at the union and club after the achievements of the Tuks Ladies team. The fact that the team was able to perform, as a club team on the international stage, with a ZERO budget appears to be a huge problem in some quarters. What was actually amazing was the exact opposite and positive responses from the international men’s sevens teams in Dubai, where positive feedback came from the South African and the Fiji men’s teams.

So, we have to ask, „where is the problem then?“. As it appears that the public and the men’s players accept the participation of women readily. Why are the women then struggling to find support from the administrators. Does the problem lie with the clubs, or the provincial unions, or is it with the national union, or could the problem start at the top, with the IRB? At this stage however there is a lot of finger pointing, but not one single body prepared to take the responsibility. The club blames the union, the union blames the club and the national body, etc, etc… Maybe we should let an „Equality Court“ decide?

Taken from the website of a top women’s rugby university team (Tukkies) in South Africa – http://www.tuksrugby.co.za/news.php

8er-Rugby, FYI: Das „Arbeitspapier“ von Hannover

August 17, 2009

Heute habe ich dann doch eine Reaktion auf meine Nachfragen bezgl. Spielmodus in den RL erhalten.
Lest selbst:

Vorschlag des FC St. Pauli von 1910
für eine Reform des Spielsystems der Regionalligen der Frauen

Vorbemerkung

Der FC St. Pauli hält es im Interesse der Weiterentwicklung des deutschen Frauenrugby für dringend erforderlich, das bisherige Spielsystem der Regionalligen grundlegend zu ändern. Wie nach unserer Auffassung eine solche Änderung durchgeführt werden sollte, ergibt sich aus dem im Weiteren dargestellten Regelwerk. Zu den einzelnen GWLVs ( German
Women`s Law Variations ) sind kurze Begründungen beigefügt.

Wir greifen damit eine Konzeption auf, die der ehemalige deutsche Bundestrainer ( Männer ) Robert Antonin, in seiner Funktion als damaliger Entwicklungsbeauftragter des IRB für Europa, 2002 in Barcelona erstmals vorgestellt hat. Anlass war die im Rahmen des derzeitigen WRWC vom IRB veranstaltete internationale Konferenz über die Weiterentwicklung des Frauenrugby.

Unser Vorschlag soll der Arbeitstagung der DRF am 10.7. in Hannover als
Grundlage für die Beratung und Beschlussfassung dienen.

Regeln
§ 1
In den Regionalligen der Frauen wird – mit Ausnahme der nachstehenden Regelvariationen – nach den geltenden Regeln für das 15er-Rugby gespielt.
§ 2 Spielfeld:
Die Spielfeldabmessungen ergeben sich aus den Markierungen des nach den Regeln gekennzeichneten Spielfeldes für das 15er-Rugby. Dabei sind die Mallinie und die der Mallinie am nächsten liegende 10m-Linie die Seitenlinien. Die 5m-Gassenlinien sind die Mallinien, die Außenlinien die Endlinien des Malfeldes. Die 15m-Gassenlinien gelten als 22m-Linien. Für die Kennzeichnung der Mittellinie und der nur für Antritte benötigten 10m-Linien gilt eine Markierung mit Markierungshütchen auf den beiden Seitenlinien als ausreichend:
Begründung:
Die deutliche Verkleinerung der Spielfläche setzt diese in eine
solche Relation zur Anzahl der Spielerinnen, die dem 15er-Rugby
entspricht. Dadurch wird der Kerngedanke des 15er-Rugby,
nämlich die Kontrolle des Territoriums durch eine mannschaftliche
Anstrengung, und die dafür erforderlichen technischen und
taktischen Fertigkeiten gefördert.
§ 3 Mannschaftsstärke:
Eine Mannschaft spielt mit 8 Spielerinnen, von denen 3 den Sturm bilden.
Begründung:
1. Die Steigerung von 7 Spielerinnen auf dem Feld auf 8
verdeutlicht den Willen der Rugbyfrauen zur Weiterentwicklung
anstelle eines gemütlichen Verharrens auf dem bisher Erreichten.
2. Die Erhöhung der Mannschaftsstärke bedeutet auch eine Abkehr
von der Illusion, dass in den Regionalligen bisher 7er-Rugby
gespielt werde.
3. Acht Spielerinnen ermöglichen zusätzliche Optionen im Spiel
der Hintermannschaft durch Einsetzen einer Schlussspielerin, die
denen im 15er-Rugby entsprechen.
4. Im Gegensatz zur bisher üblichen Spielweise macht es der
Einsatz einer Schlussspielerin wahrscheinlicher, dass ein
gelungener Durchbruch durch die Verteidigung nicht automatisch
zum Versuch führt.
§ 4 Einwechslungen:
Abgesehen von den geltenden Regeln zum Wechsel wegen Blutverletzung dürfen während eines Spiels bis zu 8 Spielerinnen eingewechselt werden.
Begründung:
Eine möglichst großzügige Regelung soll denjenigen Vereinen
helfen, die bei der Anwerbung und Ausbildung neuer Spielerinnen
große Fortschritte erzielen.
§ 5 Erhöhungstritte:
Erhöhungstritte werden mit Dropkick ( „Sprungtritt“ ) ausgeführt. Dabei kann die ausführende Spielerin einen beliebigen Punkt auf dem Spielfeld wählen.
Begründung:
Technisch bedingte Folge aus der Drehung des Spielfeldes.
§ 6 Straftritte:
Das Erzielen von Punkten durch einen gesetzten Straftritt ( „Platztritt“ ) auf die Goalstangen ist nicht möglich.
Begründung:
s.o. § 5
§ 7 Dropkicks:
Für Dropkicks aus dem Spiel gilt das Gleiche wie in § 6.

Hamburg, 28. Juni 2009